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Digitalen Volumentomographie (DVT)
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Zahnärztliche Herddiagnostik mit digitaler Volumentomografie

Digitale Volumentomographie (DVT)

Akute und chronische Entzündungen im Mund-Kieferbereich stellen eine nicht zu unterschätzende gesundheitliche Gefährdung dar. Während bei akuten Entzündungsprozessen die Diagnostik häufig einfach und schnell ist, sind chronische Entzündungsherde häufig nicht leicht zu entdecken. In vielen Fällen zeigt sich erst durch gesundheitliche Beeinträchtigungen und Auffälligkeiten, die unter Umständen weit entfernt vom Ursprungsort auftreten, dass ein chronischer Entzündungsherd vorliegen kann.

Zahnärztliche Herddiagnostik mit digitaler Volumentomografie

Neben der sorgfältigen zahnärztlichen Untersuchung des Mundraumes und der umgebenden Gewebe gehört auch eine röntgenologische Untersuchung des Kieferknochens unbedingt zu den notwendigen diagnostischen Maßnahmen, die bei der Suche nach chronischen Entzündungsprozessen benötigt wird.

Bisher waren mit den 2-dimensionalen Aufnahmetechniken in der Zahnmedizin, wie die Zahnröntgenbilder und Übersichtsaufnahme (Orthopantomographie) alleine keine sichere Aussage darüber möglich, ob alle Entzündungsherde und andere Auffälligkeiten entdeckt wurden. Bei diesen Röntgentechniken werden häufig Bereiche des Kieferknochens, der Nasennebenhöhlen, oder auch der Zahnwurzeln durch andere Bereiche abgedeckt und damit eine Sicherheit vermittelt, die unter Umständen nicht gerechtfertigt sein kann.

Erst die 3-dimensionalen Röntgentechniken können auch verdeckte Herde sichtbar machen, die sich z. B. hinter Zähnen oder Zahnwurzeln verstecken. Bisher stand dafür nur die Computertomographie zur Verfügung, die aber aufgrund ihrer Technik einen hohen technischen Aufwand, hohe Kosten und eine sehr hohe Röntgenstrahlenbelastung mit sich brachte.

Jetzt steht mit der Digitalen Volumentomographie (DVT) ein Verfahren zur Verfügung, das die 3-dimensionale Untersuchung des Kiefers einfach und mit deutlicher Strahlendosisreduktion gegenüber der Computertomographie ermöglicht. Je nach Größe des zu untersuchenden Bereiches sind nur teilweise weniger als 10% der Dosis einer vergleichbaren Computertomographie nötig.

Digitalen Volumentomographie (DVT)

In Zusammenarbeit mit dem DVT-Zentrum an der Haranni-Clinic bieten wir Ihnen diese moderne Technik an. Unser Oral-Chirurg Dr. Kay Pehrsson wird sich dort um Sie bemühen. Ohne großen technischen Aufwand kann diese Aufnahme jederzeit leicht durchgeführt werden. Die Aufnahme dauert ca. 25 Sekunden. Diese Aufnahmen werden dann an speziellen Computern mit speziell dafür vorgesehenen Röntgenmonitoren ausgewertet. Zusammen mit dem zahnärztlichen Untersuchungsbefund kann dann ein auf Ihre individuelle Situation angepasster Behandlungsplan erstellt werden.


Neues Diagnoseverfahren hilft bei der Suche nach kleinsten Entzündungen im Kieferbereich

Auch kleinste Entzündungen im Kieferbereich stellen eine nicht zu unterschätzende gesundheitliche Gefährdung dar. Als Störfelder wirken sie immer indirekt und können viele andere Erkrankungen fördern. So suchen etwa häufig Patienten mit rheumatischen Beschwerden, Migräne und Konzentrationsstörungen, hohem Blutdruck, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit bis hin zur Depression und auch solche mit starken Rückenschmerzen ungeklärter Ursache Hilfe bei einem ganzheitlich orientierten Zahnarzt.

Diesen Patienten können wir jetzt mit Hilfe eines neuen 3-diminsionalen Röntgenverfahren helfen, der 3D-digitale Volumentomographie (DVT). Die digitale Volumentomographie stellt eine Weiterentwicklung der Computertomographie (CT) dar. Gegenüber der klassischen Computertomographie ist die Strahlung hier jedoch weitaus geringer. Es können jetzt Bereiche dargestellt und diagnostiziert werden, die auf zweidimensionalen Aufnahmen teilweise gar nicht oder überlagert zu sehen sind. Kleinste Entzündungen und chronische Entzündungsherde sind häufig nicht leicht zu entdecken. In vielen Fällen zeigt sich erst durch gesundheitliche Beeinträchtigungen und Auffälligkeiten, dass ein chronischer Entzündungsherd vorliegt. Jetzt ist es dank der neuen digitalen Volumentomographie möglich, eine sichere Aussage über vorhandene Entzündungsherde zu treffen. Diese zum Teil kleinsten Entzündungen im Kieferbereich können den Gesamtorganismus durcheinanderbringen und die oben genannten Beschwerden und Erkrankungen verursachen. Die Beseitigung aller noch so kleinen Entzündungen im Kieferbereich kann zur Ausheilung der genannten Beschwerden und Erkrankungen beitragen.

Desweiteren steht mit der digitalen Volumentomographie jetzt auch ein Verfahren zur Verfügung, das bei der Implantation außerordentlich hilfreich ist, da die Struktur des Knochens in allen Ebenen betrachtet und vermessen werden kann. Auch bei der Wurzelkanalbehandlung kommt die digitale Volumentomographie als äußerst genaues Diagnoseverfahren zum Einsatz. Die ausgewerteten 3-dimensionalen Röntgenaufnahmen machen zusammen mit dem zahnärztlichen Untersuchungsbefund einen Therapieplan möglich, der auf die individuelle Situation des Patienten abgestimmt ist. Die Kosten zwischen 80 und 300 Euro werden von den Privatkassen und Beihilfen übernommen.