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WAHL DER SCHRIFTGRÖßE:   |
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Tote Zähne
Zu toten (devitalen) Zähnen kommt es, wenn das Zahninnere durch Bakterien infiziert wird und sich entzündet. In den meisten Fällen ist dies Folge einer fortgeschrittenen Karies. Durch die Säure der sogenannten Kariesbakterien wird der Zahn entkalkt; es entsteht eine kariöse Läsion, also ein Loch. Nach und nach wird das Zahninnere durch diverse Bakterien infiziert. Der Zahn stirbt ab und wird als "tot" bezeichnet.
In einem solchen Zahn befindet sich ein Gemisch aus Bakterien, Pilzen, Viren und deren Stoffwechselprodukten. Verbleibt der tote Zahn längere Zeit unbehandelt im Mund können sich Bakterien über den Blutkreislauf im Organismus verbreiten. Der Infektionsherd im Zahnbereich schädigt somit nicht nur das umliegende Gewebe, sondern kann den gesamten Körper belasten. Der Zahn selbst bleibt dabei symptomlos, das heißt er schmerzt nicht, da auch der Zahnnerv abgestorben ist. Die dauerhafte Auseinandersetzung des Körpers mit der chronischen Belastung führt aber zu zahlreichen Beschwerden an anderen Stellen des Körpers.
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