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WAHL DER SCHRIFTGRÖßE:   |
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Februar 2009
Vormarsch der Implantate - Spitzenmedizin auf dem Gebiet der Zahnheilkunde
Alles perfekt im Mund - Moderne Zahnmedizin ermöglicht heute Spitzenbehandlungen, die noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen wären.
Es ist morgens, kurz nach acht, als Oralchirurg
Dr. Kay Pehrsson den ersten Schnitt führt. Es dauert nur Minuten,
dann ist der zahnlose Oberkiefer des Mannes auf dem Behandlungsstuhl
bis auf den Knochen geöffnet. Der 59-Jährige
wird am Mittag die Praxis mit fest sitzendem, funktionstüchtigem Zahnersatz
verlassen, an Implantaten befestigt und sofort belastbar. Ist der Knochen freigelegt,
können die Löcher für die Implantate gebohrt werden. Immer wieder
legt der Zahnarzt die in Vorbereitung der Operation angefertigte Schablone auf.
Sie zeigt, wo die acht Implantate platziert werden müssen. Leise gehen die
Anweisungen an die Assistenzzahnärztin und die Helferinnen. Eingespielt
und sicher wirkt das Team. Das Einbringen von Implantaten mit nachfolgender Sofortbelastung
ist im Oberkieferbereich noch ein gewisses Neuland. Oralchirurg Dr. Pehrsson
hat dieses Verfahren jedoch schon in einer Reihe von Fällen erfolgreich
ausgeführt. Nur 15 Minuten sind vergangen, dann ist die Achse, in der die
Implantate eingesetzt werden, erkennbar und fertig gebohrt. Nach knapp zwanzig
Minuten sitzt das erste Implantat.
"Sie merken nichts?", fragt der
Arzt - eigentlich mehr zur Beruhigung des Patienten. Sollte die örtliche
Betäubung nachlassen, was bei der Länge des Eingriffs vorkommen kann,
wird sofort nachgespritzt. "Der Kieferknochen ist in diesem Fall sehr gut
geeignet, die Implantate aufzunehmen", erklärt Dr. Pehrsson. Schnell
ist die linke Seite des Oberkiefers versorgt. Vier Implantate, das letzte wird
sofort mit einer Verschlussschraube versehen. Die anderen drei werden den Zahnersatz
halten. Auch auf der rechten Seite des Oberkiefers werden vier Implantate eingesetzt.
Hier muss dafür der Knochen aufgedehnt werden. Der Oralchirurg ist zufrieden
mit dem Verlauf der Operation. Dass er dafür sein perfektes Team braucht,
betont er mehrfach. 9.11 Uhr sitzt auch das letzte Implantat. "Jetzt kommen
Pfosten auf sechs Implantate, an denen zunächst die Prothese befestigt wird",
erklärt der Arzt. Wenig später kann er das Zahnfleisch vernähen.
Es sind keine zwei Stunden vergangen, da ist der Eingriff im Oberkiefer abgeschlossen.
Der Zahntechniker wird nun in den herausnehmbaren Zahnersatz des Patienten Öffnungen
fräsen. Genau da, wo die Pfosten der Implantate aus dem Kiefer ragen. Sie
werden mit Zylindern ergänzt, an denen dann die Prothese befestigt wird.
Bis es soweit ist, kann der Patient sich ausruhen. Eigentlich. Doch auch der
Unterkiefer soll versorgt werden, und er zögert keine Minute mit seiner
Entscheidung: "Weiter!"
Es ist 10.15 Uhr als im Unterkiefer das erste
Implantat eingesetzt ist. Hier werden es insgesamt drei sein und auch darauf
wird später fest sitzender Zahnersatz aufgebracht. Insgesamt vergeht nur
noch eine halbe Stunde. Oralchirurg Dr. Pehrsson weiß, was er geleistet
hat. "Elf Implantate in zweieinhalb Stunden", resümiert er, "das
ist eine Menge bei einer Lokalanästhesie. Das schaffen wir nur, wenn es
zügig vorangeht, und es keine Komplikationen gibt."
Während der
Patient sich nun wirklich etwas ausruhen kann, bis seine Prothese für den
Oberkiefer bearbeitet ist, kann Dr. Pehrsson einen ähnlichen Eingriff bei
einer anderen Patientin vollenden. Ihre Operation ist lange vorüber. Heute
wird die provisorische Versorgung entfernt, die endgültigen Zähne aus
Gold und Keramik werden auf den Implantaten befestigt. Während die provisorische
Versorgung wie ein herausnehmbares Gebiss aussieht, das durch die Implantate
fest mit dem Kiefer verbunden ist, besteht die endgültige Versorgung nur
noch aus einer Zahnreihe, die an den Implantaten fest geschraubt wird. Die Patientin
ist überaus zufrieden, ein Unterschied zum natürlichen Gebiss für
einen Laien nicht feststellbar. Danach geht es wieder beim ersten Patienten weiter.
In seine bisherige Prothese wurden Öffnungen gefräst, durch die nun
die Pfosten der Implantate ragen. Der übliche Prothesenkunststoff wird eingebracht,
alles muss aushärten, wird noch einmal im Labor bearbeitet. Schließlich
wird die Konstruktion auf den frisch vernähten Kiefer gesetzt und fest mit
den Implantaten verschraubt. 13.40 Uhr kann der Patient nach Hause gehen. Am
nächsten Morgen bei der Kontrolle gibt er an, kaum Schmerzen zu haben. Die
provisorische Versorgung ist nach 14 Tagen belastbar. Der endgültige Zahnersatz
erfolgt nach drei bis vier Monaten.
Der Operateur: Oralchirurg Dr. med. dent. Kay Pehrsson
- Seit 2000 Fachzahnarzt
für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (BDIZ)
- Seit
2003 Spezialist Implantologie DGOI / DGZI
- Seit 2003 Diplomat-Status
des ICOI (International Congress of Oral Implantologists)
- Seit 2004
geprüfter Spezialist Implantologie DGOI
- 1987 – 2001 Wissenschaftliche
Mitarbeiter in der Abt. f. zahnärztliche Chirurgie des Universitäts-Klinikums
Göttingen
- 1996 – 2001 Oberarzt der Abt. f. zahnärztliche
Chirurgie
- 2001 – 2008 Niederlassung in zahnärztlich-oralchirurgischer
Gemeinschaftspraxis in Stein b. Nürnberg
- seit 2008 Niederlassung als Privatzahnarzt
in der Praxis Dr. Koch & Partner, Zentrum für Ganzheitliche ZahnMedizin und Kinderzahnheilkunde in Herne
Von Beginn seiner Niederlassungstätigkeit
an spezialisierte er sich auf dem Gebiet der Implantologie. Er belegte zahlreiche
Seminare und Weiterbildungsveranstaltungen sowohl im europäischen Raum als
auch in den USA. Er tritt ebenfalls als Referent auf seinem Spezialgebiet sowohl
bei nationalen als auch auf internationalen Kongressen auf. Seit 2000 ist er
zertifizierter Spezialist für Implantologie.
Die Arbeitsschwerpunkte der Praxis sind neben der Implantologie die Parodontologie
(Zahnfleischerkrankungen), Prothetik und ästhetische Rekonstruktionen.
Quelle: Praxis Dr. Koch & Partner,
Zentrum für Ganzheitliche ZahnMedizin und Kinderzahnheilkunde
in Herne |
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