Patientenstory: Die Studentin und das Epstein-Barr-Virus

Okt 23

Patientenstory: Die Studentin und das Epstein-Barr-Virus

Und wieder krank. Wieder schlapp. Wie lange ist die letzte Erkältung her? Keine acht Wochen, gefühlt. Und schon wieder komme ich morgens kaum aus dem Bett. Ich bin gerade mal Anfang zwanzig, war bisher eigentlich immer ganz fit, gehe zweimal die Woche ins Fitnessstudio.

Meine Hausärztin hat mich dann ein bisschen geschockt: Epstein Barr-Virus. Da hatte ich schon mal von gehört. Als die Ärztin es mit Pfeifferschem Drüsenfieber beschrieb, wurde mir heiß und kalt. Da liegt man auch schon mal vier Wochen lang komplett flach. Und überhaupt, es kann Monate dauern, bis man das ganz überwunden hat. Ja, und jetzt? Ganz einfach: Es wurde leider nicht besser. Ständig über mehrere Tage krankgeschrieben, wieder zur Hausärztin. Die schaute dann einfach mal in meinen Mund und schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Ja, ich gebe zu, meine Zähne sind nicht die besten. Einige Zähne (um ehrlich zu sein ganze acht) sind voll mit Amalgamfüllungen.

Die Ärztin verwies mich an das Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin in Herne. Nach der ersten Untersuchung dort war klar: Die Füllungen müssen raus. Das ganze Quecksilber im Mund schade meinem kompletten Körper. Das war mir neu, aber was tut man nicht alles, um sich wieder besser zu fühlen. Bei der Entfernung der Füllungen gingen die Ärzte dann auf Nummer sicher, damit ich kein quecksilberhaltiges Bohrwasser herunterschlucke und keine Quecksilberdämpfe einatme, die während des Herausnehmens der Füllungen entstehen. Schon toll, was medizinisch alles möglich ist. Jetzt habe ich Keramikfüllungen, die sind nicht nur verträglich, sondern sehen auch noch toll aus. Weil es ein bisschen dauert, bis der Rest des Quecksilbers im Körper ausgeschieden wird, hat meine Hausärztin anschließend noch eine Entgiftung durchgeführt. Und ich war den ganzen darauffolgenden Winter nicht einmal mehr krank.