Metallfreier Zahnersatz: Besonders für Allergiker die ideale Wahl

Metallfreier Zahnersatz: Besonders für Allergiker die ideale Wahl

 

Die Zahl der allergischen Erkrankungen hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Laut Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) leidet rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung an einer Allergie, in den nächsten Jahren könnte es Hochrechnungen zufolge jeden Zweiten treffen.
So leiden etwa allein drei Prozent der Erwachsenen an einer Nahrungsmittelallergie. Jeder vierte bis fünfte Erwachsene leidet unter Heuschnupfen bzw. unter einer Pollenallergie.

Wie kommt es überhaupt zu einer Allergie?

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf eine oder mehrere fremde Substanzen (sogenannte Allergene) mit einer krankhaft übersteigerten Abwehrreaktion.

Der Körper eines Allergikers identifiziert auch solche Substanzen als problematische Fremdkörper, die eigentlich vollkommen unschädlich sind. Eine solche Reaktion des Immunsystems bezeichnet man als Sensibilisierung. Macht sich die Sensibilisierung durch Krankheitssymptome bemerkbar, spricht man von einer Allergie.

Die allergische Reaktion, welche nicht vor einer Neuerkrankung schützt, kann zu Beschwerden führen wie:

  • Allergischem Schnupfen
  • Juckenden und brennenden Augen
  • Allergischem Asthma
  • Hautreaktionen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Unspezifischen Entzündungen

Metallbelastung aus dem Zahnersatz

In der Zahnheilkunde ist der Zahnersatz häufig eine chronische Belastungsquelle. Die durch Metalle im Mund verursachten Probleme und Risiken sind vielfältig:

  • Schon kleinste Mengen der Zahnmetalle können zu Allergien (siehe oben) und Unverträglichkeiten (Laktose-Intoleranz, Histamin-Intoleranz, Gluten-Unverträglichkeit) führen oder diese verstärken. Das gilt auch für Gold und Titan.
  • Metalle im Mund schwächen die Abwehr und können Autoimmunerkrankungen auslösen. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Metalle aus Zahnersatz zur rheumatischen Arthritis und auch zu Lupus erythematodes führen können.
  • Abhängig von der Dosis wirken Metalle im Mund über verschiedene Reaktionen als Gifte.
    Durch Kombination mit anderen Stoffen kann sich die Giftigkeit von Metallen drastisch erhöhen.
  • Im feuchten Milieu korrodieren („rosten“) Metalllegierungen besonders leicht. Dadurch halten sie kürzer und setzen permanent geringe Mengen Metall frei. Diese gelangen über die Mundschleimhaut und den Speichel in unseren gesamten Organismus. Korrodierender Zahnersatz begünstigt allergische Reaktionen im ganzen Körper.
  • Obwohl der größte Teil der freigesetzten Metallmengen auf natürliche Weise ausgeschieden wird, gelangt ein Teil davon in die Darmschleimhaut und wird in den Darmwänden eingelagert. Auf diese Weise wird die Entwicklung von Darmpilzen begünstigt.
  • Sind verschiedene Metalllegierungen im Mund vorhanden, können sich dazwischen elektrische Ströme bilden, die durch Messungen nachgewiesen werden können. Das gilt vor allem, wenn Füllungen benachbarter oder gegen überliegender Zähne verschiedene Metalle enthalten und zum Beispiel beim Kauen oder Zähneknirschen in Kontakt treten.
  • Metalle im Mund, wie Goldkronen oder Titanimplantate, können als Antennen wirken und elektromagnetische Felder verstärken. Besonders kritisch ist dies bei Kronen und Implantaten im oberen Backenzahnbereich, die sich in unmittelbarer Nähe von Hirnnerven und nahe am Gehirn befinden.

Hochmoderne Analysemethode – die Multielementanalyse

Bei Verdacht auf eine Metallbelastung aus dem vorhandenen Zahnersatz kann mit Hilfe der sogenannten Multielementanalyse des Speichels (Speicheltest) eine Belastung festgestellt werden. Spezialisierte medizinische Labore können zahlreiche Metalle gleichzeitig in einer entnommenen kleinen Speichelprobe analysieren und so feststellen, ob die in der Arbeitsmedizin festgelegten Grenzwerte überschritten werden. Werden die Grenzwerte überschritten, liegt eine Belastung vor. Der Speicheltest dient somit der Vorabklärung, ob eine Metallentfernung erforderlich ist.

Mit metallfreiem Zahnersatz Allergien vorbeugen

Nach heutigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand sollte man möglichst keine Metalle mehr in die Mundhöhle des Patienten einsetzen. Es stehen genügend Alternativen zur Verfügung, um metallfrei, auch einen herausnehmbaren Zahnersatz, zu gestalten.

Da Keramik ganz im Sinne der ganzheitlichen Zahnmedizin das bestverträgliche Material ist und einen gleichermaßen stabilen, haltbaren und attraktiven Zahnersatz ermöglicht, empfehlen wir den meisten unserer Patienten keramische Kronen- oder Brücken-Versorgungen (auch bei Einzelkronen) als metallfreien Zahnersatz. Und – bei den aktuellen Goldpreisen ist Zahnersatz aus Keramik oft sogar kostengünstiger als Zahnersatz mit einem hohen Goldanteil.

Allergiepotentiale werden verringert und eventuelle Antennenwirkungen vermieden.

Wer metallfreien Zahnersatz aus Keramik trägt, muss keine Sensibilisierung des Immunsystems befürchten

Die Zufriedenheit unserer Patienten mit einer keramischen Versorgung bestätigt uns immer wieder darin, dass Keramik nach heutigem Wissenstand die beste Wahl ist.

Weitere Informationen zu diesem Thema:
Metallischer Geschmack im Mund   |   Tote Zähne

 

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