NICO – Chronische Kieferknochenentzündung

Kieferknochenentzündung als Störfeld erkennen!

Was ist eine NICO?

Eine chronische Entzündung im Kieferknochen, die vor allem an Stellen auftritt, an denen Zähne entfernt wurden oder tote Zähne sitzen, war früher schwer zu diagnostizieren. Sie schmerzt nicht und konnte früher auch nicht im Röntgenbild erkannt werden.

Mittlerweile stehen neue Diagnosemethoden sowie minimalinvasive Behandlungen zur Verfügung, mit denen man diese tückische Krankheit effektiv behandeln kann.

Eine chronische Kieferknochenentzündung, auch NICO (Neuralgia Inducing Caviational Osteobecrosis) genannt, kann ein Störfeld im Gesamtorganismus mit weitreichenden gesundheitlichen Folgen bedeuten.

Sie tritt in zahn-leeren Bereichen nach Zahnentfernungen, bei wurzeltoten Zähnen und manchmal auch bei verlagerten Weisheitszähnen auf. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass von den toten Zähnen eine Gesundheitsgefährdung ausgehen kann. Von ihnen können Entzündungsbotenstoffe über das Blut zu anderen Organen gelangen und dort vielfältige chronische Erkrankungen verursachen. Man spricht dabei von Herdgeschehen.

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Auch Zahnlücken können eine chronische Kieferknochenentzündung begünstigen

Auch leere Kiefer-Abschnitte können nach einer Zahnentfernung ein Herdgeschehen auslösen, denn einer Zahnentfernung geht meist eine Entzündung im Zahn oder im Kiefer voraus. Häufig bleibt eine Restentzündung im Kiefer zurück und dadurch sind die leeren Kieferbereiche immer störfeldverdächtig: Ist die körperliche Abwehrfähigkeit geschwächt, können die in der Wundhöhle verbliebene Reste von entzündetem Gewebe im weiteren Heilungsverlauf zu einer NICO führen.

Eine solche Entzündung des Kieferknochens kann über Jahre im Körper schwelen. Sie verursacht keine Schmerzen, löst die knöchernen Strukturen auf und führt zu Hohlräumen im Kieferknochen. Aus festem Kieferknochen entsteht ein degeneriertes, erweichtes Gewebe. Das Fehlen klassischer Entzündungszeichen wie Schmerzen, Schwellung oder Eiterbildung macht ihre Entdeckung besonders schwierig.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen mittlerweile, dass die im Fettgewebe eines NICO Störfelds sehr hohen Entzündungsbotenstoffe beispielsweise zu unspezifischen Gesichtsschmerzen oder Nervenschmerzen führen können. Weitere Bereiche des Körpers werden über den Blutkreislauf durch diese Entzündungsbotenstoffe nachweislich belastet. Dies kann zu einer Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden führen.

Heute ist es bereits möglich, durch die Sanierung einer NICO eine nachhaltige Gesundung bei Patienten mit rheumatischer Athritis, Allergien und sogar neuro-degenerativer Erkrankungen wie Multiple Skleros zu erreichen.

 

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Wie lässt sich eine NICO diagnostizieren?

Heute ermöglichen moderne wissenschaftliche Methoden der Oralmedizin die präzise Diagnose einer NICO. Mit der digitalen Volumentomographie (DVT) kann der Kiefer dreidimensional dargestellt werden, um chronische Entzündungsherde im Zahn- und Kieferbereich sicher feststellen zu können.

Für die Kosten der Untersuchung in Höhe von ca. 250 bis 310 EUR müssen jedoch gesetzlich versicherte selbst aufkommen. Die privaten Krankenversicherungen erstatten diese Kosten in der Regel vollständig.

Darüber hinaus stehen der modernen Zahnmedizin auch bio-medizinische Tests zur Verfügung, welche in der Lage sind, aus NICO-Arealen freigesetzte Entzündungsbotenstoffe im Blut nachzuweisen mit Hilfe der sog. Effektorzellen-Typisierung. Die Kosten dieser Untersuchung liegen bei ca. 120 EUR.

Zudem ist der RANTES-Wert (Signalbotenstoffe aus der Gruppe der Zytokine = CCL-5) in dem fettig degenerativen, erweichten Gewebe eines NICO Störfelds messbar. Hohe RANTES Blutspiegel sind ein Indiz für einen lokalen Entzündungsprozess.

Bei Verdacht auf ein NICO Störfeld wird zur Diagnose in der Regel eine Kombination aus Volumentomographie und RANTES-Bestimmung im Labor eingesetzt.

Wie kann man NICO therapieren?

Die Neuralgien verursachenden höhlenbildende Kiefer-Knochenentzündungen müssen heute nur noch in Ausnahmefällen großflächig ausgefräst werden. Dank moderner High-Tech Methoden lassen sich die Fälle heute minimalinvasiv behandeln.

Dabei wird der Knochen nur punktuell geöffnet und homöopatische Medikamente (Sanum-Therapie) in das NICO Areal injiziert, um die Selbstheilung anzuregen. Mit speziellen dünnen Kanülen können Sekrete abgesaugt und entzündete Knochenhöhlen gespült werden.

Die lokale Begasung des Areals mit sauerstoff-abspaltendem Ozon, das den sauerstoff-empfindlichen Bakterien den Garaus macht, optimiert den Heilungsprozess.

Da eine NICO aber vor allem bei immungeschwächten Patienten auftritt, ist vor einer NICO-Sanierung die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte der erste Therapieschritt.

Hierzu dienen Therapien wie die Darmpflege mit pro-biotischen Bakterien, die Sanum-Therapie mit immunbiologischen und isopatischen Arzneimitteln sowie eine gesunde Lebensführung mit Verzicht auf Nikotin, ergänzt durch eine sorgfältigen Mundhygiene.

 

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