Integrative Behandlung von Patienten mit Parkinson

Feb 07

Integrative Behandlung von Patienten mit Parkinson

In den meisten Fällen ist die Ursache einer Morbus-Parkinson-Erkrankung unklar. Die konventionellen Behandlungsoptionen sind nicht immer ausreichend oder werden aufgrund unerwünschter Wirkungen von den Patienten abgelehnt.

Verschiedene Studien legen den Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson nahe. Insbesondere Schwermetallbelastungen durch Zahnmaterialien scheinen eine Rolle zu spielen. Mit einer integrativen Therapie, die u.a. die Ernährung, den Mikronährstoffstatus, Schwermetallbelastungen und mögliche neurotrope Infektionen berücksichtigt, kann der Behandlungserfolg erheblich verbessert bzw. der Krankheitsverlauf gestoppt werden.

Einfluss von Umweltfaktoren
Dass diesen Umweltfaktoren in der klinischen Medizin, Prävention und Politik keine, oder wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle zukommt, kann durch Interessenskonflikte in der konzerndominierten Gesellschaft erklärt werden. Dies hat zu einer steigenden Exposition von unzähligen potenziell krankmachenden und neuen Schadfaktoren geführt. Die Kenntnis der Parkinson-Ursachen ist jedoch essenziell, um eine wirksame Prävention, bzw. falls möglich, Therapie abzuleiten.

In letzter Zeit wurde die Forschung auf einige Umweltfaktoren gelenkt. Es zeigt sich eindeutig, dass manche Pestizide zu Parkinson führen können. Ebenso spielen Metalle wie Quecksilber, Gold, Blei, Mangan, Kadmium, Aluminium, zu hohes Eisen oder Kupfer sowie Arsen eine große Rolle. Von diesen Metallen bzw. Halbmetallen scheint Quecksilber die größte Rolle zuzukommen. Es führt in Gehirnzellen und Tierzellen in deutlich niedrigerer Dosis als die anderen genannten Metalle zu allen Zeichen der Neurodegeneration. Zudem spielen Belastungen in Mund und Kiefer, wie Kieferentzündungen, Amalgamsplitter, wurzelbehandelte Zähne, Zahnmetalle, eine Rolle bei einer Neurodegeneration.

Antioxidativ wirkende Schutzfaktoren sind bei Parkinson vermindert, wie z.B. Coenzym Q10, Vitamin E und Vitamin D. Die Gabe von Mikronährstoffen wie Selen, Glutathion scheint eine Schutzwirkung gegen Parkinson aufzuweisen. Entsprechend der möglichen Ursachen bieten sich neben der konventionellen symptomatischen Therapie präventiv und therapeutisch folgende Maßnahmen an:

Expositionstopp:

  • Sanierung der Zähne und des Kiefers unter strengen Schutzmaßnahmen
  • Vermeiden von Giften in Haushalt und Ernährung,
  • Gabe von Mikronährstoffen,
  • unspezifische Giftausleitung (Lösemittel, Pestizide) sowie
  • spezifische Entgiftung, z.B. mit Chelatbildnern.

Diagnostik
Nach der Erfahrung von Dr. Mutter ist die Sanierung der Zähne und des Kiefers zentral in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson. Deshalb sollte unbedingt eine zahnärztliche Untersuchung des Mundraums erfolgen, die auch Schleimhautverfärbungen mit einbezieht, da sich dahinter Amalgamsplitter verbergen könne.
Ergänzt wird dies durch eine sog. Multielementanalyse des Speichels. Damit kann man die Gesundheitsbelastung

Entsprechend der Befunde sollten alle Metalle aus dem Mund oder Kiefer nach den neuesten Erkenntnissen, sauber und unterbestmöglichen Schutzmaßnahmen entfernt werden. Dies gilt auch für wurzelbehandelte Zähne und Entzündungsherde wie entzündete Zähne, Kieferherde, Zahnfleischentzündungen und entzündete Zahnfleischtaschen.

Entgiftung
Die Verweildauer der gesundheitsbelastenden Substanzen im Körper beträgt mehrere Jahre. Dass bedeutet, dass die zahnärztliche Behandlung, also die Beseitigung der Quelle, als alleinige Maßnahme nicht zum Erfolg führt. Eine Ausleitungstherapie (Entgiftung) ist zwingend notwendig. Diese darf von Zahnärzten – da gebietsüberschreitend – nicht durchgeführt werden. Deshalb arbeiten wir in unserem Netzwerk mit Ärzten für Naturheilverfahren und Heilpraktikern zusammen.