Patientenstory: Cortison und kein Ende? Oh doch!

Aug 22

Patientenstory: Cortison und kein Ende? Oh doch!

Ich konnte das Zeug nicht mehr sehen, ganz ehrlich. Jeden Tag das Cortison, mindestens 80 Milligramm. Und ich konnte auch bald mich selbst nicht mehr sehen. Mal waren es die Pickel, mal sah ich aus wie aufgepumpt. Irgendwie reagierten meine Haut und mein Körper immer darauf. Und alles wegen des Rheumabefunds. Ich bin ja nicht mal fünfzig. Bei uns in der Buchhaltung haben mich die Kollegen schon immer ganz mitleidig angeschaut, wenn ich wieder so einen dicken runden Kopf hatte.

Aber was sollte ich machen? Cortison hilft nun mal bei Rheuma, ich hatte keine andere Wahl, oder?

Doch, hatte ich, als ich vom Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin in Herne hörte. Ich stellte mich dort also als Rheumatikerin vor. Erzählte von meiner Cortisoneinnahme und so weiter. Und erlebte mein ganz persönliches kleines Wunder. Mein Zahnfleisch wurde intensiv untersucht, dazu kam ein so genannter Keimtest. Damit stellen die Ärzte fest, welche Bakterien den Organismus belasten. Und wirklich: Ich hatte eine chronische Zahnfleischentzündung, eine Parodontitis, die das Rheuma fatalerweise über Jahre hinweg begünstigt hatte. Ich bekam also das volle Programm: Gründliche Reinigung des Zahnfleisches, Behandlung mit Ozon und Laser sowie verschiedene Medikamente, um die Keime zu bekämpfen.

All das ist inzwischen 16 Jahre her. Ich komme seitdem zweimal im Jahr zur Kontrolle und professionellen Zahnreinigung zu Dr. Koch und seinem Team in die Zahnklinik.

Das Rheuma? Ist nicht weg, es wird mich auch immer begleiten. Aber ich komme damit klar. Und vor allem: Ich muss kein Cortison mehr nehmen. Was für ein Glück.