Patientenstory: Der Steuerberater und der Mundgeruch

Nov 26

Patientenstory: Der Steuerberater und der Mundgeruch

Ich war einsam. Und Einsamkeit, das kann ich Ihnen sagen, tut irgendwann weh. Richtig weh. Privat wie beruflich. Als Steuerberater hat man eigentlich jeden Tag mit Menschen zu tun. Am liebsten, gerade bei der Erstberatung, natürlich persönlich. Bei einem guten Kaffee. Geht aber nicht, wenn man so stark aus dem Mund riecht, dass sich das Gegenüber angewidert wegdreht, sobald man spricht. Genau so war es aber bei mir. Eine ganze Zeitlang habe ich meine Mandanten nur noch am Telefon beraten. Und meine Partnerin zu Hause … na ja. Aber es war nicht nur der Mundgeruch. Ich habe auch irgendwann immer weniger schmecken können. Immer dieser bittere Geschmack im Mund. Und das als Hobbykoch, der ständig etwas abschmecken muss. Ging gar nicht.

Klar, ich trinke gerne und viel Kaffee, aber das allein konnte doch nicht die Ursache sein. Es ist auch nicht so, dass ich bei der Zahnpflege schludere. Ich bin da schon sehr gewissenhaft, habe kaum Füllungen.

Das bestätigten mir auch die Ärzte im Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin in Herne, das mir von einem Bekannten empfohlen wurde. Mit meinen Zähnen war alles in Ordnung, bis auf die alten Amalgamfüllungen, die dann schnell gegen Keramikfüllungen ausgetauscht wurden.

Vor allem beim Zahnfleisch lag der Hase im Pfeffer. Ich erfuhr, dass vier von fünf Patienten mit Mundgeruch Keime im Mund-Rachen-Raum aufweisen. Und, dass man dagegen was tun kann. Und da fiel mir ein Stein vom Herzen. Nach einer Keimanalyse wurde mein Zahnfleisch ganzheitlich behandelt, unter anderem mit Ozon, Laser und naturheilkundlichen Medikamenten, dazu kam eine Reinigung der Zahnfleischtaschen bis in die Tiefe. Danach begann, anders kann ich es nicht sagen, ein neues Leben für mich. Der Mundgeruch war endlich verschwunden. Ich kann meine Mandanten wieder persönlich empfangen und beraten.

Und ja, ich habe auch ein paar Hausaufgaben bekommen. Jeden Tag Zahnseide verwenden. Jedes halbe Jahr zur professionellen Zahnreinigung kommen. Und, auch wenn es mir schwer fällt, statt einem Liter Kaffee am Tag nur noch zwei Tassen. Dafür aber zwei bis drei Liter kohlensäurearmes Mineralwasser. Mach ich alles gerne. Weil es wirkt.