Schlaue Zähne

Sep 08

Schlaue Zähne:

Eine aktuelle Studie der Kyushu Universität in Fukuoka, Japan, bestätigt empirische Beobachtungen und Untersuchungen, nach denen großer Zahnverlust mit einem erhöhten Demenzrisiko einhergeht.

Die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung erhöht sich bei einem Restgebiss von weniger als 20 Zähnen um 60 – 80%, verglichen mit Gleichaltrigen mit deutlich höherem Zahnbestand. Die klinische Bedeutung der Zahnpflege und des Zahnerhalts bis ins möglichst hohe Alter wird damit erneut bestätigt. Als Erklärungen für die nachgewiesenen Zusammenhänge gelten sowohl durch chronische Parodontitis hervorgerufene dauerentzündliche Prozesse in vielen anderen Teilen des Körpers als auch die durch mangelnden Zahnerhalt geringeren Kaubewegungen und eine damit einhergehende schlechtere Durchblutung des Gehirns. Auch deutet eine mangelhafte Zahngesundheit häufig auf einen allgemein schlechteren Gesamtgesundheitszustandes hin, der ebenfalls in verschiedenen Formen die Entwicklung von Demenz und Alzheimer begünstigen kann.