Störfaktoren im Mund können die Leistungsfähigkeit reduzieren

Mrz 05

Störfaktoren im Mund können die Leistungsfähigkeit reduzieren:

Veränderungen und Störungen in der Mundhöhle sind in der Lage, die körperliche Leistungsfähigkeit erheblich zu reduzieren. Zentrale Störfaktoren im Zahn-, Mund- und Kieferbereich sind z.B. sog. Herde (Kieferentzündungen und Parodontitis). Die Mundschleimhaut ist hoch aufnahmefähig. Giftstoffe und der sog. Biofilm dringen, auch ohne dass eine Wunde vorhanden ist, in den Körper ein. Deswegen verfügt die Mundhöhle über ein starkes Barrieresystem und eine sensible Abwehr. Beide werden aber unter entzündlichen Umständen strapaziert.

Häufig werden chronische Entzündungen durch Bakterien und Giftstoffe ausgelöst, die vom Mund ausgehen und über den Organismus in den gesamten Körper gelangen können. Chronische Belastung und verminderte Leistungsfähigkeit sind häufige Folgen solcher Immunbelastungen. Störfelder aus dem Zahnsubstanz- und Zahnersatzbereich, Unverträglichkeitsreaktionen von Dentalmaterialien aus Kronen, Brücken oder Zahnfüllungen reichen von schwerwiegenden örtlichen Schäden bis hin zu Energieverlust über Schwächung der Körperabwehr bis hin zu muskulären Beschwerden und Leistungsabbau.

Schmerzhafte Funktionsstörungen aller Gesichts- und Kopfbereiche und des Kiefergelenk-Kau- und Bewegungsapparats sind Systeme, die eng miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen. Folgen von Störfaktoren im Kiefer können u.a. Bewegungseinschränkungen und Schmerzgeschehen im Bereich von Rücken und Wirbelsäule sein und eine deutliche Reduzierung der körperlichen (aber auch geistigen) Leistung bewirken.