Zahngesundheit unter naturheilkundlichen Aspekten

Sep 18
Vorteile Keramikimplantat imVergleich zu Titanimplantat

Zahngesundheit unter naturheilkundlichen Aspekten

Implantate und ihre Risiken: Ist Titan die erste Wahl? Nein!

Mithilfe von Implantaten können fehlende Zähne im Ganzen mit Wurzel und Krone ersetzt werden. In dieser Form kommt der Zahnersatz dem natürlichen Zahn am nächsten. Immer mehr Patienten entscheiden sich deshalb für ein Zahnimplantat.

Nach Angaben der deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) werden hierzulande schätzungsweise mehr als eine Million Zahnimplantate pro Jahr gesetzt. Eine Implantation kann jedoch auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Patienten haben!

Nach dem Einsetzen des Implantats können z.B. örtliche, immunologische Reaktionen gegen beim Implantat selbst oder bei Implantat-Bohrern verwendeten Materialien das Einheilen des Zahnersatzes erschweren. Die damit verbundenen Entzündungsprozesse haben schädliche Auswirkungen auf das das Implantat umgebende Gewebe wie Knochen und Schleimhaut.

Dadurch kann es zu einem frühen oder verzögerten Verlust des Implantats kommen. Darüber hinaus belegen verschiedene Studien, dass die verwendeten Metalle nach ihrer korrosiven Lösung in den Verdauungstrakt und in den Blutkreislauf gelangen und allgemeinmedizinische Komplikationen fernab des Implantats auslösen könnten.

Das gilt auch für das in der Medizin für seine gute Verträglichkeit bekannte Titan, das im Gegensatz zu anderen Metallen ein geringes Allergiepotenzial hat. Es gibt jedoch auch andere Unverträglichkeitsreaktionen, die nicht mit Allergien einhergehen.

Dazu gehören z.B. Störungen des Enzymstoffwechsels, sowie immunologische Reaktionen der Körpergewebe. Wenn Titanoxidpartikel durch mechanischen Abrieb oder Zersetzungsprozesse in den Körper gelangen, lösen sie, je nach Veranlagung des Patienten, eine höhere Immunreaktion des Körpers aus, als Oxidpartikel anderer Metalle.

Infolgedessen kann es zu chronischen Entzündungen kommen. Dadurch steige auch beispielsweise das Risiko für eine Arteriosklerose. Diese möglichen biologischen Konsequenzen müssen bei der Behandlung berücksichtigt werden.

Schon seit Jahren nutzen wir in unserer Klinik für metallfreie Implantate Keramik-Implantate. Diese sind genauso haltbar und genauso widerstandsfähig wie Titan-Implantate. Entscheidend ist aber, dass sie keine gesundheitlichen Nebenwirkungen haben. Auch der Zahnersatz, der auf diesen Implantaten befestigt wird, ist bei uns grundsätzlich metallfrei.

Unabhängig vom gesundheitlichen Aspekt haben Keramik-Implantate ästhetische Vorteile. Die schwarzen Ränder, die man häufig bei Titan-Implantaten im Frontzahnbereich sieht, sind bei der weißen Keramik selbstverständlich nicht vorhanden.