Tote Zähne

Zu toten (devitalen) Zähnen kommt es, wenn das Zahninnere durch Bakterien infiziert wird und sich entzündet. In den meisten Fällen ist dies Folge einer fortgeschrittenen Karies.

Durch die Säure der sogenannten Kariesbakterien wird der Zahn entkalkt; es entsteht eine kariöse Läsion, also ein Loch. Nach und nach wird das Zahninnere durch diverse Bakterien infiziert. Der Zahn stirbt ab und wird als „tot“ bezeichnet.

In einem solchen Zahn befindet sich ein Gemisch aus Bakterien, Pilzen, Viren und deren Stoffwechselprodukten.


Dr. Wolfgang H. Koch

Verbleibt der tote Zahn längere Zeit unbehandelt im Mund, können sich Bakterien über den Blutkreislauf im Organismus verbreiten. Der Infektionsherd im Zahnbereich schädigt somit nicht nur das umliegende Gewebe, sondern kann den gesamten Körper belasten.

Der Zahn selbst bleibt dabei häufig symptomlos, das heißt, er schmerzt nicht, da auch der Zahnnerv abgestorben ist. Die dauerhafte Auseinandersetzung des Körpers mit der chronischen Belastung führt aber zu zahlreichen Beschwerden an anderen Stellen des Körpers.

Zu den Symptomen von Toten Zähnen zählen:


  • Funktionelle Beschwerden im Beckenbereich
  • Funktionelle Beschwerden in der Schulter
  • Funktionelle Beschwerden im Rücken
  • Funktionelle Beschwerden im Knie
  • Allergien
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Ekzeme und Hauterkrankungen
  • Ständig wiederkehrende Entzündung einzelner Organe (Blasen oder Kieferhöhlenentzündungen)
  • Konzentrationsschwäche und Müdigkeit
  • Rheumatische Beschwerden

Diagnose


Im Bereich der toten Zähne ist eine ganzheitliche Diagnostik wichtig. Denn die Herderkrankung ist Ursache einer Fernwirkung und daher nie an der Stelle zu finden, wo die Symptome auftreten.

Konventionelle schulmedizinische Untersuchungen bleiben aus dem Grund oft ohne Befund. Die in der biologischen ZahnMedizin und wissenschaftlichen Umwelt-ZahnMedizin eingesetzten Verfahren sind in der Lage, die Wechselwirkungen zwischen Störungen im Zahn-Kieferbereich und Organstörungen aufzudecken.

1. Digitale bildgebende Verfahren

2. Immunologische Test wie z.B. der Lymphozytentransformationstest und / oder OroToxt

Behandlung


1. Falls die digitalen bildgebenden Verfahren größere Entzündungen im Bereich der Umgebung der pulpatoten Zähne aufweisen, ist eine konsequente, chirurgische Sanierung (Zahnentfernung) mit entsprechender Begleitmaßnahme zwingend notwendig.

2. Das Gleiche gilt für einen auffälligen positiven Befund der umweltzahnmedizinischen Testungen.

3. Ob ein Zahn zu entfernen ist oder ggf. eine endodontische Wurzelbehandlung mit modernen Technologien alternativ möglich ist, hängt vom Regulationsverhalten, Gesundheitszustand, Stärke des Immunsystems u.a. ab. Es ist also immer mitentscheidend, in welchem Organismus der Störfaktor (toter Zahn) vorhanden ist.

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