Dr. Wolfgang H. Koch

Chronische Arm- und Schulterschmerzen entstehen häufig durch stille Kieferknochenentzündungen, die Entzündungsbotenstoffe systemisch in den Körper aussenden. Wenn konventionelle orthopädische Behandlungen versagen, liegt die Ursache oft in unvollständig geheilten Kieferarealen, die Fernwirkungen im Bewegungsapparat auslösen.

Wie entstehen Kieferknochenentzündungen nach einer Zahnentfernung?

Eine Kieferknochenentzündung entsteht, wenn der Körper nach einer Extraktion die Wunde aufgrund von Nährstoffmangel oder Stress nicht vollständig abbaut. Anstatt gesundem Knochengewebe bildet sich ein Hohlraum, in dem Bakterien abgekapselt werden und kontinuierlich Entzündungsbotenstoffe in den Blutkreislauf abgeben.

Der Organismus ist in einer Mangelsituation (z.B. Vitaminmangel oder hohe Stressbelastung) nicht in der Lage, das entzündliche Gewebe nach einer Zahnentfernung physiologisch zu regenerieren. Diese abgekapselten Bereiche fungieren als Störfelder. Sie produzieren Mediatoren, die an entfernten Stellen im Körper – wie dem Schultergelenk oder dem Arm – chronische Entzündungsprozesse und Bewegungseinschränkungen triggern können.

Warum helfen Physiotherapie und Spritzen bei diesen Schulterschmerzen oft nicht?

Lokale Therapien an der Schulter bleiben wirkungslos, da sie nur das Symptom behandeln, während die eigentliche Entzündungsquelle im Kieferknochen verbleibt. Solange die systemische Belastung durch bakterielle Botenstoffe aus dem Kiefer anhält, regeneriert das betroffene Gelenk trotz Kortison oder Physiotherapie nicht.

In der Praxis zeigt sich dies oft bei Patienten, die trotz monatelanger Krankschreibung und intensiver orthopädischer Behandlung keine Besserung erfahren. Die Botenstoffe aus dem Kiefer unterhalten die Entzündung im Arm permanent. Erst die Beseitigung des dentalen Herdes stoppt diesen Zufluss und ermöglicht die Heilung der Schulter-Arm-Region.

Expert Insight: Kieferknochenentzündungen fungieren als systemische Störfelder, indem sie Bakterien abkapseln und Entzündungsbotenstoffe aussenden, die Fernwirkungen wie chronische Schulter-Arm-Beschwerden auslösen.

Wie diagnostiziert man eine Kieferentzündung als Ursache für Armschmerzen?

Die Diagnose erfolgt primär über eine Kombination aus speziellen Blutuntersuchungen auf Entzündungsmarker und hochauflösender 3D-Röntgendiagnostik (DVT). Da herkömmliche Panoramaaufnahmen kleine Entzündungsherde oft nicht abbilden, ist die räumliche Darstellung zur Lokalisierung der winzigen Knochendefekte zwingend erforderlich.

Welche Rolle spielt Ozon bei der minimalinvasiven Behandlung?

Ozon wird zur Desinfektion der Knochenhöhle eingesetzt, da es Sauerstoff abspaltet, der die dort lebenden anaeroben Bakterien hocheffektiv zerstört. Diese moderne Methode ersetzt das früher übliche, großflächige Wegfräsen von Kieferknochen und ermöglicht eine schnellere, punktuelle Ausheilung des Areals.

Heutige Behandlungen verlaufen minimalinvasiv. Der Kieferknochen wird nur punktuell geöffnet, um die Entzündungshöhle vorsichtig auszuschälen. Durch die Einleitung von Ozon werden auch die letzten verbliebenen Keime (Anaerobier) abgetötet, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Dieser Prozess unterbricht die Produktion der Botenstoffe sofort und entlastet so den gesamten Organismus.

Ihr nächster Schritt zur ganzheitlichen Gesundheit

Wenn Sie unter chronischen Beschwerden leiden und bisher keine Ursache gefunden wurde, könnte Ihr Kiefer der Schlüssel sein. Lassen Sie uns gemeinsam nachsehen.

Dr. Wolfgang H. Koch

Über den Autor

Dr. Wolfgang H. Koch ist seit 1978 als Zahnarzt in Herne tätig und gilt als Pionier der Ganzheitlichen Zahnmedizin sowie Oralen Medizin. Als Experte für Umwelt-Zahnmedizin verbindet er seine jahrzehntelange klinische Erfahrung am Standort Herne mit modernsten biologischen Verfahren wie Ozon-Therapie und PRF, um die Ursachen chronischer Leiden im Kiefer nachhaltig zu beheben.

Dr. Koch Zahnärzte

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