| Thema | Details |
| Was ist es? | Das Zahninnere (Nerv & Gefäße) ist abgestorben, oft durch Karies oder Parodontose. |
| Das Problem | Ein Zahn ist kein "Kanister", sondern hat tausende Nebenkanäle, in denen Bakterien verweilen können. |
| Die Gefahr | Bakterien und Entzündungsbotenstoffe können über die Blutbahn den gesamten Körper belasten |
| Diagnostik | Vitalitätsproben, 2D/3D-Röntgen und spezielle immunologische Bluttests. |
| Lösungsweg | Differenzierte Betrachtung: Je nach Immunsystem Beobachtung oder Entfernung und Ersatz durch Keramik. |
Warum ein toter Zahn mehr ist als nur ein lokales Problem
Viele Patienten stellen sich die Frage: "Was ist eigentlich ein toter Zahn und muss ich mir Sorgen machen?". Ein Zahn gilt als tot, wenn sein Inneres – der Zahnnerv und die versorgenden Blutgefäße – abgestorben ist. Dies geschieht meist, weil Bakterien durch Karies oder sogar über die feinen Seitenkanäle bei einer Parodontose tief in das Zahninnere eindringen und die Struktur zerstören.
Die Illusion der Schmerzfreiheit
In der klassischen Zahnmedizin versuchen wir, diese Zähne durch eine Wurzelfüllung zu retten. Doch warum reicht das aus ganzheitlicher Sicht oft nicht aus?
Dr. Koch nutzt hier gerne das Bild eines Tannenbaums: Ein Zahn besteht nicht nur aus einem Hauptkanal (dem Stamm), sondern aus hunderten oder gar tausenden winzigen Nebenkanälen. Während wir den Hauptstamm mechanisch säubern und füllen können, bleiben die Bakterien in den feinen Verzweigungen oft zurück. Diese Bakterien sind dort nicht wie in einem abgeschlossenen Kanister gefangen; sie können aus dem Zahn herauswandern und über den Blutkreislauf das gesamte System belasten.
Warum die klassische Wurzelfüllung oft nicht ausreicht
In der klassischen Zahnmedizin versuchen wir, diese Zähne durch eine Wurzelfüllung zu retten. Doch warum reicht das aus ganzheitlicher Sicht oft nicht aus?
Dr. Koch nutzt hier gerne das Bild eines Tannenbaums: Ein Zahn besteht nicht nur aus einem Hauptkanal (dem Stamm), sondern aus hunderten oder gar tausenden winzigen Nebenkanälen. Während wir den Hauptstamm mechanisch säubern und füllen können, bleiben die Bakterien in den feinen Verzweigungen oft zurück. Diese Bakterien sind dort nicht wie in einem abgeschlossenen Kanister gefangen; sie können aus dem Zahn herauswandern und über den Blutkreislauf das gesamte System belasten.
Fernwirkungen: Wenn der Zahn den restlichen Körper krank macht
Tote Zähne können laut Dr. Koch als massive Störenfriede im Organismus agieren. Die Liste der möglichen Folgeerkrankungen ist lang und reicht weit über den Mundraum hinaus:
- Kopf & Nerven: Migräne, Trigeminusneuralgie und atypischer Gesichtsschmerz.
- Atemwege: Chronische Kieferhöhlenentzündungen, da die Wurzeln der oberen Backenzähne oft nur Millimeter von der Kieferhöhle entfernt liegen.
- Immunsystem & Organe: Rheumatische Erkrankungen, Darminfektionen, Allergien, Erschöpfungszustände und sogar schwere Immunerkrankungen wie Multiple Sklerose.
- Energetik: Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin wissen wir, dass jeder Zahn über Meridiane mit bestimmten Organen verbunden ist. Ein "beherdeter" Zahn kann so den gesamten Energiefluss blockieren
Expert Insight:
Dr. Koch betont: Nicht jeder tote Zahn muss sofort entfernt werden. Es kommt auf die Konstitution an. Bei einem jungen, stabilen Menschen kann der Organismus einen toten Zahn oft tolerieren. Ist die Abwehrkraft jedoch bereits geschwächt, kann derselbe Zahn ein massives Hindernis für die Genesung darstellen.
Wie wir tote Zähne sicher identifizieren
Um Klarheit zu schaffen, nutzt die ganzheitliche Praxis verschiedene Diagnoseverfahren:
- Vitalitätsprobe: Ein Kälte- oder elektrischer Reiz prüft, ob der Nerv noch reagiert.
- Bildgebung: 2D- oder hochmoderne 3D-Aufnahmen machen Entzündungen an der Wurzelspitze sichtbar, die auf herkömmlichen Bildern oft verborgen bleiben.
- Immunologische Tests: Wenn die Optik keine klare Sprache spricht, hilft ein spezieller Bluttest. Dieser weist Entzündungsbotenstoffe nach, die spezifisch durch tote Zähne ausgelöst werden
Der ganzheitliche Lösungsweg
Wenn ein Zahn nachweislich den Organismus belastet, ist die Empfehlung konsequent: Der Zahn sollte entfernt werden. Die entstandene Lücke sollte jedoch nicht mit Metallen, sondern mit biologisch verträglichen, metallfreien Werkstoffen wie Keramikimplantaten oder Zirkonoxid-Brücken geschlossen werden.
Haben Sie unklare Beschwerden oder wissen von toten Zähnen in Ihrem Mund? Es lohnt sich, diesen "stillen Herden" auf den Grund zu gehen.
